WeMarket erzielt Rekordergebnis und investiert in die Zukunft
WeMarket schließt 2024 mit dem höchsten Bruttogewinn seiner Geschichte und einem Jahresergebnis von 3,1 Millionen ab.
Verfolgen Sie mit Google Ads, wie viele Personen Ihre Filiale nach Anzeigenklick besuchen, und messen Sie den Beitrag Ihres Online-Marketings.
Möchten Sie wissen, wie viele Menschen Ihr Geschäft, Ihre Filialen oder Partner-Shops besuchen, nachdem sie auf eine Google-Anzeige geklickt haben? Und möchten Sie herausfinden, wie viel Ihnen diese Besuche in Euro und Cent wert sind? Dann lesen Sie weiter.
Omnichannel wird immer beliebter. In den letzten Jahren ist es eines der zentralen Gesprächsthemen im Marketing. Besonders relevant ist das für stationäre Einzelhändler, die verstärkt in Lead-Generierung über Websites oder Online-Shops investieren. Eines der größten Probleme, das ich häufig höre, ist das Tracking. Typische Fragen sind zum Beispiel: „Wie viele Menschen kommen nach einem Klick auf meine Google Ads tatsächlich in den Laden?“ und „Lohnt sich das Google-Ads-Budget überhaupt verglichen mit dem Umsatz im Laden?“
Ebenso sehe ich häufig, dass Unternehmen Kampagnen, die online keine Bestellziele oder das gewünschte ROAS erreichen, zurückfahren oder pausieren – auch wenn sie nachweislich Umsätze im Laden fördern. Damit bremsen sie sich, statt ihr Wachstum zu skalieren.
In diesem Artikel zeige ich, wie Sie mit Google Ads nachvollziehen können, wie viele Ladenbesuche Ihre Anzeigen wirklich generieren – und wie Sie diese Daten für Ihr ROAS nutzen.
Ladenbesuche beziehungsweise deren Konversionen gibt es schon seit einigen Jahren in Google Ads. So funktioniert es:
Das Nachverfolgen von Ladenbesuchen in Google Ads bringt Ihnen folgende Vorteile:
Wenn Sie die genannten Voraussetzungen erfüllen, beginnt Ihr Google-Ads-Konto automatisch, Ladenbesuche zu melden. Google legt automatisch eine neue Konversionsaktion namens „Ladenbesuche“ in Ihrem Konto an.
Direkte Umsätze und Verkäufe aus Ladenbesuchen in Google Ads zu tracken ist aktuell nur mit einer individuellen Integration möglich. Sie können jedoch eine Formel nutzen, um den durchschnittlichen Wert eines Ladenbesuchs zu berechnen:
Berechnen Sie die Kaufquote in Ihren Geschäften
Ermitteln Sie zunächst, wie viele Besucher durchschnittlich pro Tag Ihr Geschäft/Ihre Geschäfte haben und wie viele davon etwas kaufen. Die Kaufquote berechnen Sie so: Anzahl Transaktionen / Anzahl Besucher * 100.
Ermitteln Sie den durchschnittlichen Bestellwert
Bestimmen Sie dann den durchschnittlichen Bestellwert in Ihrem Geschäft/Ihren Geschäften. Falls Sie bereits Umsätze inkl. MwSt. als Conversion Value online nutzen, sollten Sie dies auch hier so handhaben. Die Formel dafür: durchschnittlicher Tagesumsatz in den Geschäften / durchschnittliche Transaktionen pro Tag.
Berechnen Sie den Wert pro Ladenbesuch
Jetzt multiplizieren Sie die Kaufquote im Laden mit dem durchschnittlichen Bestellwert. Das Ergebnis: der theoretische Wert eines Ladenbesuchs in Euro.
Nachdem Sie ermittelt haben, wie viel ein Ladenbesuch wert ist, müssen Sie Google diesen Wert mitteilen. Gehen Sie dafür so vor:
Anschließend fügen Sie die Konversion Ihrer Gebotsstrategie hinzu:
Wenn Sie Ladenbesuche nicht für Gebotsstrategien nutzen, sondern nur beobachten möchten, wählen Sie „Sekundäre Aktion“. So erhalten Sie weiterhin Einblicke – ohne Auswirkungen auf die Gebotsoptimierung.
Wie immer gibt es einen Haken: Die Genauigkeit der Ladenbesuchs-Messung.
Der Kunde braucht ein Google-Konto
Google sagt, Nutzer müssen in ein Google-Konto eingeloggt sein, damit ihr Ladenbesuch gemessen werden kann. Viele Menschen haben ein Google-Konto – vor allem durch Android-Telefone, Google-TV, Google Home oder Chrome am PC. Aber nicht alle. Diese können nicht als Ladenbesuch erfasst werden.
Eingeloggt auf dem Google-Konto
Nicht nur ein Konto ist notwendig, sondern der Nutzer muss auch tatsächlich damit auf dem jeweiligen Gerät eingeloggt sein. Nur so kann Google den Webseitenbesuch dem Standort zuordnen.
Standortverlauf aktiviert
Zusätzlich muss die Person den Standortverlauf in den Kontoeinstellungen aktiviert haben. Das ist nicht standardmäßig der Fall, wenn ein Google-Konto erstellt wird – und viele verweigern diese Funktion aus Datenschutzgründen.
GPS-Genauigkeit
Das größte Fragezeichen bleibt die Genauigkeit der GPS-Daten. Google sagt zwar, das GPS ist recht präzise, aber es gibt Unterschiede. Ein Beispiel: Während der Corona-Lockdowns wurden in manchen Berichten trotzdem Ladenbesuche gezählt, obwohl die Geschäfte geschlossen waren. Google nutzt für die Auswertung Modellierungen und historische Daten – gerade an belebten Orten wie Fußgängerzonen kann das zu Verzerrungen führen.
Was heißt das in Summe?
Google kann nicht zu 100 % genau tracken. Auch Google Analytics zeigt oft Abweichungen von 10 % oder mehr. Trotzdem ist die Möglichkeit, zumindest einen Teil des Fußverkehrs nach Anzeigenklicks nachvollziehen zu können, einzigartig. Betrachten Sie Ladenbesuche deshalb eher als Richtwert, um die Wirkung Ihrer Kampagnen auf den stationären Traffic einzuschätzen.
Wenn Sie noch weiter gehen möchten: Auch in Google Analytics können Sie Ladenbesuche erfassen – und sehen so die Performance anderer Kanäle wie SEO, Newsletter oder Facebook beim Generieren von Laden-Traffic. Mehr dazu finden Sie hier.
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