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Mobile-First Indexierung: Warum ist sie wichtig und was solltest du tun?

Entdecke, was Mobile-First Indexierung bedeutet und wie du deine Website mobil optimierst – für bessere Sichtbarkeit und SEO-Ergebnisse.

22 Jän 20256Min. LesezeitDanni JessenDanni Jessen

In den letzten Jahren hat Google schrittweise auf das sogenannte Mobile-First Indexing umgestellt. Das bedeutet: Google durchsucht deine Website wie ein mobiles Gerät und bewertet sie entsprechend. Mit anderen Worten: Es ist wichtiger denn je, dass deine Website auf allen Geräten vollständig optimiert ist – sonst leidet dein Google-Ranking.

Google hat angekündigt, ab März 2021 nur noch den Smartphone-Crawler zu verwenden.

In diesem Blogpost erfährst du:

Warum sollte deine Seite mobilfreundlich sein?

Du hast es sicher schon oft gehört: Mehr als die Hälfte des gesamten Internet-Traffics kommt heutzutage von Mobilgeräten. 51,33 % des weltweiten Internetverkehrs stammen von Mobilgeräten – und es werden mehr. Falls das noch nicht überzeugt: Google crawlt künftig Websites ausschließlich mobil. Deine Seite muss also sowohl auf Computer als auch auf Handy gleich funktionieren.

Google empfiehlt responsives Design – Inhalte und Gestaltung sollen auf allen Geräten möglichst identisch erscheinen. Von Lösungen wie m.dot-Domains wird abgeraten.

Ein m.dot-Domain bedeutet, dass die mobile Version deiner Website auf einer Subdomain läuft und nicht auf deiner Hauptdomain – zum Beispiel:

Beispiel für eine Standard-Domain

Beispiel für eine m.dot-Domain

Am besten stellst du für dich, deine Nutzer und Google eine mobile Optimierung mit responsivem Design auf einer Domain sicher. So bleiben Titel, Meta-Descriptions und Inhalte überall gleich und sind nur einmal zu pflegen. Google sieht dasselbe wie deine Nutzer – das gibt dir die besten Chancen auf eine Top-Platzierung.

Worauf solltest du achten?

Es gibt zahlreiche Aspekte, aber diese vier sind die wichtigsten.

1) Geschwindigkeit

Geschwindigkeit bleibt ein zentraler Faktor – durch die Umstellung ist der Einfluss auf dein Google-Ranking sogar noch größer. Der Unterschied zur Desktop-Optimierung: Mobiles Internet ist oft langsamer. Mache also alles wie bisher – nur noch sorgfältiger.

Du kannst die Ladezeit auf Mobilgeräten gezielt so verbessern:

1.a) LazyLoad

LazyLoad ist zum Standard für Websites geworden. Bilder werden damit erst geladen, wenn sie im sichtbaren Bereich erscheinen. Bei einer Kategorienseite mit 22 Produktbildern werden sie nur angezeigt, wenn sie gebraucht werden – das spart Datenvolumen und verbessert dein Ranking.

1.b) Dateikomprimierung

HTML, CSS, JavaScript und Bilder zu komprimieren, verkürzt die Ladezeit deutlich. Nutzer müssen keine großen Daten laden, und alles läuft flüssiger – besonders auf Mobilgeräten, wo Gerät oder Verbindung langsamer sind.

Beispiel für einen guten Geschwindigkeits-Score dank LazyLoad und Komprimierung

2) Reduzierte Inhalte

Technisches und On-Page-SEO müssen von der mobilen Version ausgehen. Oft entfernt man mobil Inhalte, die als störend empfunden werden – das verschlechtert jedoch die Nutzerfreundlichkeit. Zukünftig gilt: Texte oder Navigation nur nach unten verschieben, nicht löschen! Auch Breadcrumbs werden mobil oft weggelassen, sind aber für die interne Verlinkung wichtig.

Beispiel für korrekte Breadcrumb-Navigation am Handy

3) Pop-ups

Verwendest du viele Pop-ups (z. B. für Newsletter oder Aktionen), sei vorsichtig. Die Wirkung auf das Ranking ist noch nicht ganz geklärt. Klar ist: Sie erschweren Google das Crawling erheblich. Nutze maximal ein Pop-up pro Seite und lasse nie mehrere gleichzeitig erscheinen.

Wichtig: Pop-ups dürfen deine Nutzer nicht durch Überdeckung vom eigentlichen Inhalt ablenken. Das kann deine SEO verschlechtern, weil die Bedienbarkeit leidet. Mit Googles Page-Experience-Update 2021 wird das noch relevanter.

4) Struktur

Häufige Fehler: Verwirrende Menüs am Handy oder Menüs, die sich je nach Gerät unterscheiden.

User sollten das Menü einfach verstehen können – überlade es nicht! Der klassische „Burger-Button“ hilft, damit Kernleistungen schnell gefunden und Unterbereiche übersichtlich erreicht werden.

Nutze außerdem überall ein identisches Menü! Das ist zentral für Responsive Design und sorgt dafür, dass Nutzer auf allen Geräten gleich navigieren.

Beispiel für ein korrekt umgesetztes Burger-Menü

Das ist der Überblick, was Mobile-First Indexierung bedeutet und worauf du achten solltest. Das ist nur der Anfang. Du hast Fragen oder willst wissen, ob du bereit fürs Update bist? Dann kontaktiere uns unter 70 44 42 89 oder per E-Mail an hej@wemarket-digital.at

Du willst noch mehr erfahren? Lies weitere Beiträge unserer Kolleg:innen:

Warum Responsive Design jetzt wichtiger ist als je zuvor

Warum steigt Google auf Mobile-First Indexierung um?

Wie wird deine Website schnell?

7 SEO-Tipps für eine gelungene Website

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