WeMarket erzielt Rekordergebnis und investiert in die Zukunft
WeMarket schließt 2024 mit dem höchsten Bruttogewinn seiner Geschichte und einem Jahresergebnis von 3,1 Millionen ab.
Wie Sie mit gezielten LinkedIn InMail-Kampagnen Ihre Zielgruppe direkt und effektiv erreichen.
LinkedIn gilt als teure Werbeplattform mit wenigen Erfolgsgeschichten. Hier teilen wir einen eigenen Erfolg und zeigen, wie Sie eine ähnliche Kampagne aufsetzen. Es geht um InMails auf LinkedIn.
InMails auf LinkedIn sind Direktnachrichten, die Sie an Personen senden können, mit denen Sie nicht vernetzt sind. Das Feature gibt es nur für Premium-Mitglieder – UND als Werbeformat, das Sie breit an Ihre Zielgruppe ausspielen können.
Damit geklärt, möchte ich erklären, wie wir InMails für unsere Werbung auf LinkedIn eingesetzt haben – und warum ich sie für DAS meist übersehene Werbeformat auf LinkedIn und vielleicht generell im Online-Marketing halte.
Werbung auf LinkedIn kann herausfordernd sein. Im B2B-Bereich bietet LinkedIn einmalige Targeting-Optionen, die keine andere Plattform erreicht. Nur LinkedIn lässt Sie etwa nach Jobfunktion, Branche, Unternehmen, Seniorität usw. targeten – und stellt dabei eine riesige Nutzerbasis bereit.
Wahre LinkedIn-Erfolgsgeschichten sind aber selten – bis jetzt!
LinkedIn ist ein Netzwerk für IHRE beruflichen Kontakte – und das wird bei Werbung oft vergessen.
Viel zu viele nutzen LinkedIn wie Facebook: Werbeanzeigen werden im Feed oder als LinkedIns Version von Right-Hand-Side-Ads gezeigt – Text oben im Browser. LinkedIn selbst erwähnt nicht einmal die Möglichkeit, InMails als Werbeformat zu nutzen.
Deshalb werden LinkedIn InMails übersehen – das ist wirklich schade!
Als Werbetreibender kämpfen Sie mit allen anderen um die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe. Wenn Sie eine Nachricht (ob per SMS, E-Mail, Messenger oder LinkedIn) erhalten, sehen Sie diese direkt und lesen zumindest die ersten Zeilen im Vorschau-Modus.
Mit anderen Worten: Sie haben die volle Aufmerksamkeit des Empfängers!
Genau das macht dieses Format so stark! Ihre Nachricht erhält viel mehr Beachtung als eine weitere Anzeige im Feed.
Ich spreche nicht von jenen InMail-Nachrichten, die die LinkedIn-Könige mit Premium-Accounts senden können. Nein, diese Anzeigen werden direkt in LinkedIns Kampagnenmanager aufgesetzt und direkt Ihrer Zielgruppe zugestellt.
Hier ein Beispiel:

Wir haben gerade eine Testkampagne mit Sponsored Messages auf LinkedIn abgeschlossen:
Wie Sie oben sehen, haben wir kein kostenloses E-Book oder andere Goodies geboten. So hätten nach der Öffnung sicherlich mehr geklickt als im Beispiel.
Unsere Kampagne wurde an User zugestellt, die unsere Webseite besucht und in irgendeiner Form Marketing-Entscheider in ihrem Unternehmen sind.
Eine InMail-Kampagne ist recht einfach aufzusetzen, wenn Sie LinkedIn-Werbung schon kennen. Hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Einstieg.
Sie benötigen zuvor:


Oben vergeben Sie den Namen der Kampagnengruppe, legen das Gesamtbudget fest und wählen den Kampagnenzeitraum.
Ich hatte große Probleme bei der Datumswahl im Campaign Manager, da LinkedIn Tag und Monat automatisch vertauscht. Achten Sie also genau auf Ihr gewähltes Datum und haben Sie Geduld!
Zurzeit unterstützen zwei Kampagnenziele im Manager InMails/Message Ads:

In diesem Beispiel sollen die Leute meine Website besuchen, um einen Projektbericht zu lesen. Ich wähle also Website-Besuche.
Ich möchte alle Marketingleiter, Commercial Directors oder Kommunikationsleiter (und ähnliche Rollen) in Mitteljütland erreichen. Diese Kriterien/Parameter können Sie leicht im Targeting-Tool ergänzen.

Tipp! Prüfen Sie, ob sich Ihre Zielgruppe je nach Profilsprache verändert. Standardmäßig ist auf LinkedIn Englisch eingestellt, viele wechseln aber nicht auf Dänisch. Es lohnt sich oft, auch Englisch auszuwählen.
Nun kommt das Besondere – hier wählen Sie Message Ad als Anzeigenformat:

Im Anschluss legen Sie Budget, Zeitraum und Gebot fest.
LinkedIn verlangt ein Mindestbudget von 60 DKK pro Tag.
Das Budget wird nicht garantiert komplett aufgebraucht – es hängt davon ab, ob Ihre Zielgruppe auf LinkedIn eingeloggt ist.
Conversion-Tracking via Insights Tag ist sinnvoll, um zu sehen, ob Empfänger Ihrer Anzeige auf Ihrer Website konvertieren.
Nun erstellen Sie die eigentliche Anzeige – das ist die Nachricht, die Ihre Zielgruppe erhält. Klicken Sie einfach auf Neue Anzeige erstellen.

Dann vergeben Sie Ihrer Anzeige einen Namen und wählen den Absender.
Der Absender muss ein persönliches Profil sein, kein Unternehmensprofil. Genau darin liegt die Stärke dieses Anzeigenformats: alle anderen Kampagnen sind vom Unternehmen, hier können Sie persönlich erscheinen und eine engere Bindung aufbauen.

Tipp! Sorgen Sie für eine kurze, aufmerksamkeitsstarke Betreffzeile. Da Sie meistens keinen direkten Draht zum Empfänger haben, stellen Sie sich und Ihre Botschaft schnell vor.
Sind alle Felder ausgefüllt und das Bild/Banner geladen, klicken Sie auf „Erstellen“ – und los geht‘s!
Jedes Anzeigenformat hat Schwächen – bei InMails ist es nur, dass Sie nicht genau sehen, welche Personen Ihre Nachricht erhalten haben.
Wenn Sie ganz sicher sein möchten, bestimmte Leute zu erreichen, benötigen Sie LinkedIn Premium und müssen die InMails einzeln verschicken.
Das ist erheblich teurer und aufwendiger. Für eine größere Zielgruppe empfehle ich deshalb klar die hier dargestellte Methode.
Es ist natürlich wichtig, dass Ihre Kampagnen die Regeln gegen SPAM der Verbraucherschutzbehörde einhalten – besonders bzgl. Direktmarketing.
Am 11. September 2018 hat die Behörde entschieden:
InMails im Postfach eines Nutzers gelten als elektronische Post und Werbezwecken dienend. Das Unternehmen braucht daher vorherige Zustimmung.
Am 21. Juli 2020 urteilte die Behörde auch über das Format Conversational Ads von LinkedIn:
Werbung via Conversation Ads sei elektronische Post und fällt deshalb unter das Spamverbot. Auch hierfür braucht es vorherige Zustimmung.
Daraus folgt: Es verstößt gegen Paragraf 10 Absatz 1 des Marketinggesetzes, gesponserte InMails oder Conversational Ads auf LinkedIn für Werbung ohne vorherige Einwilligung zu verwenden.
Was heißt das für die Praxis?
Das heißt: Solange Sie keine Einwilligung des Empfängers haben (wie für einen Newsletter), dürfen Sie diesen via InMails oder Conversational Ads auf LinkedIn nicht kontaktieren.
Sie dürfen jedoch gesponserte InMails und Conversation Ads an Personen senden, von denen Sie eine Einwilligung zu Direktmarketing haben – z.B. an Newsletter-Abonnenten, sofern dies in Ihren AGB festgelegt und akzeptiert wurde.
Tipp! Falls Sie keine Sponsored InMails oder Conversation Ads auf LinkedIn erhalten möchten, können Sie dies in Ihren Einstellungen abwählen.
Gehen Sie zu Einstellungen und Datenschutz → Kommunikation → Nachrichten

Ich hoffe, diese Anleitung hat Sie motiviert, Ihre eigene InMail-Kampagne auf LinkedIn zu starten.
Wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung bei LinkedIn Advertising brauchen, sind wir jederzeit für Sie da.Kontaktieren Sie uns hier oder rufen Sie uns an unter 71 99 34 74 – unverbindlich.
Und wenn Sie sicherstellen wollen, das volle Potenzial Ihrer Anzeigen zu nutzen, empfehlen wir diese tollen Artikel von meinen Kollegen:
Viel Erfolg!
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