WeMarket erzielt Rekordergebnis und investiert in die Zukunft
WeMarket schließt 2024 mit dem höchsten Bruttogewinn seiner Geschichte und einem Jahresergebnis von 3,1 Millionen ab.
Verbessere deine Datendisziplin und erhöhe deine Anzeigeneffizienz durch präzise Kampagnenoptimierung. Kunden können gezielter erreicht werden.

Hast du eine konsequente Datendisziplin? Wenn nicht, nutzt du dein Werbebudget wahrscheinlich nicht optimal aus.
In einer digitalen Welt, in der Google seine Algorithmen immer besser steuert, ist es wichtiger denn je, diszipliniert mit den eigenen – und vor allem den Produktdaten – umzugehen. Google und andere Plattformen werden immer besser in Bereichen wie Machine Learning, Big Data und Automatisierung. Deshalb ist es entscheidend, Googles Algorithmen mit den richtigen Daten zu füttern, um das Beste aus deinem Werbebudget herauszuholen.
Nach diesem Beitrag weißt du, warum Produktdaten für deinen Webshop wichtig sind und welche Folgen es hat, wenn du sie nicht im Griff hast!
Inhaltsverzeichnis
Produktdaten sind die Informationen, die du deinen Produkten im Webshop zuweist: Titel, Beschreibung, Preis und Bild. Du kannst aber weit mehr angeben als nur das, was Kunden auf der Webseite sehen. Auch Backend-Parameter sind wichtig, damit Google oder Facebook dein Produkt besser verstehen – dazu zählen z.B. Marke, Geschlecht (z.B. Kleidung) oder GTIN.
Je nach verwendeter Shop-Software gibt es oft große Unterschiede, welche Felder dir zur Verfügung stehen. Wenn diese fehlen, wird häufig relevante Produktinformation nicht gepflegt.
Einer der wichtigsten Kanäle für gut gepflegte Produktdaten ist Google Shopping. Über den Produktfeed und Google Merchant Center schaltest du Anzeigen direkt in der Shopping-Suche, samt Bild, Titel, Preis und Bewertungen. Der Feed zieht die Daten direkt aus deinem CMS – daher sollten im Backend möglichst viele Infos hinterlegt werden.
Der Produkttitel ist für Google einer der wichtigsten Anhaltspunkte, um Produkte Suchanfragen zuzuordnen. Es lohnt sich darin Marke, Funktion, Material, Größe, Farbe und evtl. Seriennummer zu integrieren. Titel und Beschreibung sollten Suchbegriffen der Nutzer möglichst nah kommen.
Beispiel:
Suchbegriff: Nike Air Max 270
Schlechter Titel: “Nike Air Schuhe”
Guter Titel: “Nike Air Max 270 Damen-Sneaker – weiß”
Dazu kommen Backend-Werte wie Marke (Nike), Geschlecht (Damen), Farbe (Weiß). Diese Werte helfen, dynamische Titel im Feed zu bilden und so für jedes Produkt relevante Attribute automatisch einzufügen. Der Webshop-Titel muss nicht 1:1 dem Plattform-Titel entsprechen. Bei Google und Facebook kannst du zusätzliche Infos im Produkttitel zeigen.
So macht es z.B. Zalando:

Im Feed enthält der Titel alle wichtigen Infos zum Produkt (auch wenn hier bei Geschlecht ein Darstellungsfehler ist):

Das heißt nicht, dass du das Datenniveau von Zalando brauchst – es zeigt nur, was im strukturierten Datenmanagement möglich ist.
Dein Produktfeed besteht aus mehreren Datenfeldern, die Infos an die jeweilige Plattform geben. Es gibt 3 Feldtypen:
Je nach Plattform variieren die Pflichtfelder. Meist bietet das verwendete Plugin beim Plattform-Setup diese Felder automatisch an.
Titel, Beschreibung, Preis und image_link sind fast immer erforderlich.
Empfohlene Felder musst du nicht befüllen – solltest du aber. Hier hast du Vorteile gegenüber Wettbewerbern.
Felder wie brand oder product_type machen die Segmentierung nach Marken oder Kategorien möglich. Unsere Empfehlung: immer pflegen. So kannst du z.B. auf hochmargige Brands/Kategorien mehr bieten oder preisaggressive Produkte gezielter bewerben.
Mit diesen Feldern erhält Google weitere Anhaltspunkte für dein Produkt – das steigert deine Sichtbarkeit.
GTIN war bei Google Shopping früher Pflicht, inzwischen empfohlen. GTIN ist meist die EAN (Barcode-Nummer), die ein Produkt weltweit eindeutig identifiziert. Mit dieser Angabe weiß Google stets, welches konkrete Produkt es ist – Vorteil z.B. in Preisvergleichsmodulen.
Für manche Branchen ist GTIN ein entscheidender Performance-Faktor. Fehlt es, kann man auch im Wettbewerb ins Hintertreffen geraten. Gründe fürs Fehlen: Technisches Backend fehlt, GTIN-Nummern sind nicht vorhanden etc. Keine Panik, ohne GTIN laufen die Ads trotzdem – unsere Empfehlung: nachrüsten! Bei bekannten Marken kann Google Produkte auch ablehnen, wenn GTIN fehlt, aber bekannt ist.
Es kann für deinen Feed auch sinnvoll sein, Parameter wie Geschlecht oder Größe mitzugeben, damit Plattformen Produkte besser unterscheiden (z.B. Kleidung). Hierfür muss aber dein Shop technisch entsprechend eingerichtet sein.
Eigene Felder nutzt du, wenn sehr spezielle Segmentierung gewünscht ist, z.B. verschiedene Budgets für Preisbereiche oder bei Versandkostenunterschieden. Dann kannst du eigene Felder anlegen und Filter definieren. Das erfordert meist technisches Wissen und ggf. ein Dritt-Anbieter-System.
Je mehr Info dein Feed enthält, desto besser sind deine Chancen bei Google, Facebook, Pricerunner & Co. Die wichtigsten Felder sind:
Optional:
Schlechte Produktdaten wirken sich enorm negativ auf die Online-Marketing-Performance aus. Typische Folgen:
Solange die Datenprobleme bestehen, führen solche Fehler zu Umsatzeinbußen.
Für den Start mit Produktfeeds gibt es einfache Hebel für Effizienz und Performance. Sie sind eigentlich logisch, werden aber im Alltag oft falsch gemacht oder vergessen.
Mit diesen Basics schaffst du eine solide Basis. Es gibt viele weitergehende Optionen – der Einstieg ist aber meist ganz leicht.
Neben dem Thema Daten-Input musst du auch die Plattform-Richtlinien beachten. Hier gilt gesunder Menschenverstand: Keine Werbung für Fälschungen, gefährliche oder unangemessene Produkte.
Manche Branchen sind generell eingeschränkt oder benötigen Freigaben (z.B. Alkohol, +18, Gesundheit, Politik, Markenprodukte).
Oft fehlt im Shop die technische Basis, damit dein Feed optimal läuft. Für viele Anforderungen gibt es aber Drittanbieter. Benötigst du Tipps, wie dein Produktfeed optimal wird, kontaktiere uns gerne bei Wemarket telefonisch oder über das Kontaktformular.
Ebenso kannst du mit Preis- oder Profittools die Daten anreichern, um immer wettbewerbsfähig und profitabel zu sein.
Im letzten Jahr waren Google Ads stark geprägt von automatischen Empfehlungen, Smart Campaigns und automatisierten Geboten. Googles Systeme sind inzwischen oft smarter als unsere manuelle Steuerung, da Google mehr Daten zur Verfügung stehen. Natürlich sind nicht alle Empfehlungen sinnvoll. Aber: Je besser du die Algorithmen fütterst, desto besser laufen die Kampagnen. Das hilft mit Daten, Bildern, Remarketing-Listen usw.
Automatisierung und smarte Kampagnen sind nicht immer die beste Wahl – aber wenn du sie nutzt: Gib Google die besten Voraussetzungen. Datendisziplin ist der Schlüssel.
Ich hoffe, dieser Beitrag vermittelt dir, wie entscheidend eine gute Produktdaten-Struktur ist. Es steckt Arbeit drin, viele Infos je Produkt zu pflegen – aber langfristig sichert es den Erfolg deines Unternehmens.
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