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WeMarket schließt 2024 mit dem höchsten Bruttogewinn seiner Geschichte und einem Jahresergebnis von 3,1 Millionen ab.
Kontrollieren Sie Ihren Amazon Account Health Score & Reserve. Tipps für mehr Cashflow und zur Vorbeugung von Kontosperrungen.
Als Amazon-Verkäufer können Sie es sich nicht leisten, Ihre Account Health-Metriken zu ignorieren. Sie sind direkt mit Ihrer Fähigkeit verbunden, weiterhin auf der Plattform zu verkaufen. Aber was bedeuten diese Zahlen eigentlich genau und welchen Einfluss haben sie auf Ihr Geschäft?
Stellen Sie sich vor, Sie wachen auf und erhalten eine E-Mail von Amazon: Ihr Konto wurde wegen schlechter Metriken gesperrt. Ihre Produkte sind nicht mehr sichtbar. Ihre Umsätze stoppen sofort. Und schlimmer? Sie haben vielleicht keinen Zugriff auf bereits verdientes Geld – wegen der Reserve-Politik von Amazon.
Amazon schreckt nicht davor zurück, Verkäufer zu sperren. Für Amazon steht das Kundenerlebnis über allem – selbst über dem Überleben Ihres Geschäfts. Daher ist es essenziell, zu verstehen, was der Account Health Score bedeutet, was die Account Level Reserve ist und wie Sie Ihre Metriken gesund halten.
Dieser Ratgeber erklärt alles, was Sie zu Amazon Account Health und Reserve-Metriken wissen müssen, damit Sie Ihr Geschäft schützen und ohne Unterbrechung auf Amazon verkaufen können.
Die Account Health Bewertung (AHR) ist Amazons Methode zur Bewertung, wie gut Ihr Verkäuferkonto deren Richtlinien und Leistungsstandards erfüllt. Sie ist wie Ihre Kreditwürdigkeit bei Amazon – und beeinflusst direkt, ob und wie Sie verkaufen dürfen.
Account Health wird im Seller Central im Account Health Dashboard angezeigt. Dort überwachen Sie die verschiedenen Metriken, die Ihr Konto beeinflussen. Das Dashboard zeigt, wo Probleme liegen könnten und welche Bereiche Ihre sofortige Aufmerksamkeit benötigen, um Sperren zu vermeiden.
Amazon nutzt ein Punktesystem von 200 bis 1000, um Verkäufer einzustufen. Neue Verkäufer starten mit 200 Punkten, die Punktzahl steigt durch kontinuierliche Einhaltung der Amazon-Regeln und gutes Kundenerlebnis. Verstöße, schlechter Service und andere Probleme mindern Ihre Punkte.
Ihr Account Health Status ist einer der folgenden:
Überprüfen Sie Ihr Amazon-Konto im Dashboard regelmäßig und beheben Sie alle Warnungen schnell. Je länger Sie warten, desto höher das Risiko negativer Folgen.
Jeder Verkäufer sollte wissen, was einen guten Account Health Score bei Amazon ausmacht. Ziel ist ein ‘gesunder’ Status, der in der Regel einer Punktzahl von 200 bis 1000 entspricht – je höher, desto besser.
Als neuer Verkäufer starten Sie mit 200 Punkten, das ist das Minimum. Wenn Sie konsequent die Amazon-Richtlinien einhalten und ein gutes Kundenerlebnis bieten, steigt Ihr Score. Über 300 gilt normalerweise als ‘gesund’. Je höher, desto stabiler ist Ihr Status.
Etablierte Verkäufer sollten einen Score von 400+ anstreben. Damit sichern Sie sich Ihre Position in der gesunden Kategorie und erhalten einen Puffer gegen zeitweilige Probleme. Wer sehr hohe Scores (700+) erreicht, profitiert oft von weniger manuellen Prüfungen und schnelleren Auszahlungen.
Neben dem Gesamtscore dürfen Sie die kritischen Schwellen für wichtige Metriken wie Order Defect Rate, Late Shipment Rate und Valid Tracking Rate nicht überschreiten. Selbst mit einem hohen Score können Grenzwertüberschreitungen zu Warnungen oder Sperrungen führen.
Amazon kann die Gewichtung der Faktoren jederzeit ändern – gehen Sie also immer proaktiv mit Ihrem Konto um, um einen guten Account Health Score zu bewahren.
Amazon bewertet Ihr Konto anhand verschiedener Kennzahlen, manche sind jedoch besonders entscheidend. Hier sind die wichtigsten Faktoren, die Sie immer im Blick haben sollten:
Dies ist die wohl wichtigste Kennzahl für Ihr Amazon-Konto. Sie kombiniert negatives Feedback, A-bis-Z-Garantie-Anträge und Rückbuchungen. Die Obergrenze für die ODR, um eine Sperrung zu vermeiden, liegt bei 1 %.
Wenn Sie sich der 1 %-Marke nähern, identifizieren Sie sofort die Ursachen und ergreifen Sie Korrekturmaßnahmen. Dazu können Qualitätsverbesserung, exakte Beschreibung und bessere Kundenbetreuung gehören.
Zur Berechnung teilt Amazon die fehlerhaften Bestellungen durch die Gesamtzahl in einem Zeitraum. Fehlerhaft ist jede Bestellung mit 1–2 Sternen, einem A-bis-Z-Antrag oder einer Rückbuchung.
Sie sollten Bestellungen immer pünktlich verschicken. Die LSR muss unter 4 % bleiben. Ein hoher Wert weist auf Versandschwächen hin – zum Nachteil der Kundenerfahrung.
Verbessern Sie diese Metrik durch korrektes Inventar, ausreichendes Personal und realistische Lieferzeiten. Mit Amazon FBA umgehen Sie dieses Risiko fast vollständig.
Mindestens 95 % Ihrer Sendungen müssen mit einer gültigen Trackingnummer versehen sein. So können Kunde und Amazon den Versand nachverfolgen.
Wer hier nicht mitzieht, verliert ggf. die Buy Box-Berechtigung oder leidet unter Account Health-Problemen. Nutzen Sie nur zuverlässige Zusteller und melden Sie dem System jede Sendung schnell.
Ihre Stornoquote (vor Versand) muss unter 2,5 % liegen. Häufige Stornos signalisieren Amazon mangelndes Bestandsmanagement oder schlechte Erfüllung.
Halten Sie Ihren Lagerbestand aktuell, nutzen Sie ggf. Software und seien Sie vorsichtig bei riskanten Aufträgen. Eine erfolgreiche Marketing-Strategie berücksichtigt Lagergrenzen um Überverkäufe zu verhindern.
Amazon misst auch Ihre Antwortzeiten auf Kundenanfragen. Mindestens 90 % aller Nachrichten sollten Sie in 24 Stunden beantworten. Wer langsam reagiert, erscheint als schlechter Dienstleister und riskiert eine Verschlechterung seines Account Health.
Automatisieren oder strukturieren Sie den Kundenservice, speichern Sie Vorlagen und antworten Sie dennoch persönlich genug, um Wertschätzung zu zeigen.
Amazon Account Health Assurance ist ein Programm, das Verkäufer dabei unterstützt, ein gesundes Konto zu bewahren und Sperrungen zu vermeiden. Die Details sind in der offiziellen Dokumentation knapp – entscheidend ist das proaktive Management Ihres Kontos.
Tatsächlich heißt dies: Überwachen und steuern Sie Ihr Konto aktiv, prüfen Sie regelmäßig den Account Health Dashboard, reagieren zügig auf Warnungen und gestalten Sie Ihre Prozesse so, dass sie Amazons Richtlinien jederzeit entsprechen.
Effektive Maßnahmen sind:
Mit einer soliden Strategie minimieren Sie das Risiko von Kontounterbrechungen und erhalten Ihr Amazon-Geschäft profitabel – gerade, wenn Amazon Ihr wichtigster Vertriebskanal ist.
Die Account Level Reserve ist eine Sicherheitsmaßnahme, bei der Amazon einen Teil Ihres Umsatzes als Sicherheit einbehält. Damit schützt Amazon sich und die Kunden vor etwaigen Verlusten, z.B. bei Rückerstattungen oder Retouren.
Als Verkäufer ist wichtig: Die Reserve ist keine Strafe, sondern dient Amazons Risikomanagement. Dennoch stehen Ihnen Teile des Umsatzes vorerst nicht zur Verfügung – das kann Ihre Liquidität beeinflussen.
Amazon legt die Reservehöhe nach Faktoren wie Folgenden fest:
Die Reserve kann von 3 % bis im Extremfall 100 % des Umsatzes reichen, Fristen liegen zwischen 7 Tagen und mehreren Monaten – je nach Risikoprofil.
Arbeiten Sie an Ihren Metriken, einer stabilen Verkaufshistorie und halten Sie Ihr Konto “clean”, um Reservehöhe und -dauer zu senken.
Diese spezielle Reserve wird auf Ihr individuelles Konto abgestimmt. Anders als bei Standardsicherheiten bestimmt Amazon hier nach Ihrem konkreten Risikoprofil und Performance-Level.
Es gibt verschiedene Reserve-Tiers:
Die Grundreserve, die die meisten Verkäufer betrifft. Amazon hält einen kleinen Prozentsatz für 7–14 Tage zurück. Für etablierte Händler ist diese Stufe meist kein Problem.
Mehr Rücksendungen, negative Bewertungen oder Richtlinienverstöße? Dann werden Sie in eine höhere Reserve-Stufe befördert. Hier wird ein höherer Prozentsatz 14–30 Tage lang einbehalten – das kann Ihre Liquidität spürbar beeinträchtigen.
Diese Stufe ist für Konten mit gravierenden Problemen reserviert. Amazon kann bis zu 100 % der Umsätze für über 30 Tage einbehalten. Oft werden solche Konten streng überwacht, ein Entzug der Verkaufserlaubnis droht.
Sie finden heraus, welche Reserve für Sie gilt, im Verkäuferbereich unter “Zahlungen” & “Account Level Reserve”.
Wer Reserve-Anhebungen vermeiden will, sollte Produkte optimieren, guten Service bieten sowie Retouren und Rückzahlungen schnell abwickeln. Regelmäßige Checks sparen Ärger, bevor Amazon härtere Maßnahmen ergreift.
Nachdem Sie kennen, was der Score bedeutet und was gut ist, hier die konkreten Maßnahmen zum Aufbau eines gesunden Kontos:
ODR ist die wichtigste Metrik. Bleiben Sie immer unter 1 %:
Eine niedrige ODR senkt Ihr Hauptsperrisiko und verbessert die Account Health insgesamt.
Werte wie späte Lieferungen und Tracking sind sehr wichtig:
Optimierung bedeutet: pünktliche Lieferung, richtiges Tracking, zufriedene Kunden – und ein gesundes Konto!
Guter, schneller Service wirkt sich unmittelbar aus:
Richtlinien sind streng – Verstöße gefährlich:
Ein konto ohne Verstöße senkt das höchste Risiko auf Sperrung.
So senken Sie das Risiko durch die Reserve:
Mit Weitsicht beim Reserve-Management verbessern Sie Cashflow und Stabilität Ihres Business.
Viele Probleme lassen sich intern lösen, manchmal ist aber externe Hilfe sinnvoll:
Erfahrene Amazon-Berater kennen alle Feinheiten, können Pläne und Einsprüche viel effektiver aufsetzen und lösen Probleme meist schneller. Sie verstehen die Amazon-Logik und wissen, wie eine maximale Chance auf positive Ergebnisse besteht.
Besonders bei Werbekampagnen oder starkem Wachstum lohnt sich ein Beratungsgespräch, um Risiken für die Account Health zu umgehen.
Regelmäßige Kontrolle ist unverzichtbar. So gehen Sie dabei vor:
Nutzen Sie einen festen Plan:
Durch konsequentes Monitoring erkennen Sie Probleme frühzeitig und steuern gegen, bevor der Score leidet.
Diese Werkzeuge stellt Amazon zur Verfügung:
So entlarven Sie Schwachstellen und können gezielt optimieren.
Im Falle eines Einspruchs oder Rückblicks ist vollständige Dokumentation Ihr größtes Kapital:
So sparen Sie Zeit und Nerven, falls Sie je einen Einspruch führen oder Amazon Erklärungen erwarten sollte.
Selbst die vorsichtigsten Händler stehen einmal vor Problemen. Hier die häufigsten Fehler und wie Sie sie lösen:
Wenn Ihre ODR steigt:
Bedenken Sie: Änderungen wirken meist verzögert, da Amazon die ODR über 60 Tage oder 100 Bestellungen berechnet.
Bei schlechten Versandwerten:
Hier gilt:
Bei Wiederholung droht der dauerhafte Ausschluss.
Wenn die Reserve Ihren Cashflow drückt:
Mit besserer Performance reduziert Amazon die Reserve meistens wieder.
Für nachhaltigen Erfolg sollten Sie diese Best Practices in den Alltag integrieren:
Setzen Sie auf Qualität und Service statt auf Masse:
Qualitätsfokus senkt Rückläufer, schlechte Bewertungen und langfristige Account-Risiken.
Strukturieren Sie Ihr Amazon-Business für dauerhafte Compliance:
Starke Systeme sorgen für dauerhafte Einhaltung – selbst bei Wachstum oder Personalwechsel.
Lagern Sie Risiken aus:
So macht Ihr Geschäft Veränderungen oder Richtlinienänderungen robuster durch mehrere Standbeine.
Amazon ändert laufend Grundregeln:
Wer Updates kennt, kann Risiken frühzeitig entgehen.
Hochzeiten wie Black Friday, Cyber Monday oder Weihnachten sind chancenreich – bergen aber extra Account-Risiken. So bereiten Sie sich vor:
Pensum und Veränderungen früh kalkulieren:
Vorausschauende Planung beugt typischen Problemen vor.
Es gibt spezielle Höhen und Tiefen während Hochzeiten:
Verstehen Sie die Risiken, können Sie gezielt gegensteuern.
So reagieren Sie auf saisonale Besonderheiten:
Mit diesen Taktiken bleibt Ihr Konto stabil – auch während der umsatzstärksten Zeit.
Account Health ist nicht nur „Feuerwehr“, sondern gehört zur Gesamtstrategie:
Berücksichtigen Sie Account Health immer bei wichtigen Weichenstellungen:
Mit Account Health als Fokus bleibt Ihr Geschäft langfristig überlebensfähig.
Schnelles Wachstum führt oft zu Risiken:
So bleibt das Konto bei Wachstum stabil und profitabel. Eine starke Account Health ist Basis jedes erfolgreichen Amazon-Geschäfts!
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