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7 SEO Dinge, die du beim Webdesign beachten solltest

Lerne 7 praktische SEO-Tipps für dein Webdesign, die dir zu mehr Sichtbarkeit, Traffic und besseren Rankings verhelfen.

19 Jän 20253Min. LesezeitDanni JessenDanni Jessen

Du hast die Idee für die coolste Website mit dem beeindruckendsten Design – aber hast du an SEO gedacht?

Vielleicht weißt du schon, dass SEO bedeutet, relevante Keywords in Seitentiteln und Überschriften zu integrieren. Das ist ein toller Anfang – und wirklich wichtig. Doch Suchmaschinenoptimierung umfasst viel mehr.

Diese Anleitung richtet sich an alle, die Webseiten für Kunden erstellen. Aber auch wenn du für dich selbst gestaltest: Lies weiter, falls du bei Google gut ranken willst.

Vielleicht denkst du als Webdesigner: Wenn der Kunde Suchmaschinenoptimierung will und keine Ahnung davon hat, sollte er einen SEO-Profi beauftragen. Das ist sinnvoll – doch vergiss nicht: Die Website bildet das Fundament aller späteren SEO-Maßnahmen. Du entscheidest als Webdesigner maßgeblich, ob der SEO-Experte einfache oder schwere Arbeit hat.

Gestaltest du die Website für dich selbst, lohnt es sich besonders, SEO direkt beim Webdesign zu berücksichtigen. So kannst du spätere Anpassungen sparen.

Beginnen wir mit einer der wichtigsten Aufgaben auf deiner SEO-Checkliste fürs Webdesign:

1) Optimiere die Menüstruktur auf Basis der Keyword-Recherche

Keyword-Recherche – aber ich bin doch Webdesigner?

Ja, das ist mir bewusst. Sieh es als Investition in eine langfristige Kundenzufriedenheit. Kurzfristig zählen Erscheinungsbild und Professionalität. Langfristig zählt Traffic – darauf ist dein Kunde angewiesen. Deshalb ist es entscheidend, die Seite für Top-Rankings zu strukturieren.

Wie geht Keyword-Recherche eigentlich?

Hat dein Kunde schon einen SEO-Berater, sollte dieser die Recherche gemeinsam mit dem Kunden machen – die Expertise ist dort größer als bei dir als Webdesigner.

Meist ist aber noch kein SEO-Profi involviert, weil dies oft erst später geschieht – nachdem die Website online ist. Jetzt kannst du relevante Keywords schon im Designprozess einbauen.

So läuft eine Keyword-Analyse ab:

a) Frag deinen Kunden

Was sind die wichtigsten Produkte und Services deines Kunden („Low Hanging Fruit“)?

Was möchte er hervorheben?

b) Erstellt eine Keyword-Liste

Brainstormen! Kein Begriff ist zu abwegig, solange er für den Kunden relevant ist.

c) Tragt die Begriffe im Google Keyword Planner ein
Eine genaue Anleitung sprengt hier den Rahmen. Schau am besten YouTube-Tutorials an – dort findest du viele Erklärungen zum Google Keyword Planner.

Beachte bei der Auswahl folgende Kriterien, die das Keyword-Potenzial bestimmen:

  • Relevanz: Passt das Keyword zum Angebot und zur Zielgruppe?
  • Suchvolumen: Wird genügend danach gesucht?
  • Kaufintention: Wollen Nutzer mit diesem Begriff eine Dienstleistung kaufen?
  • Konkurrenz: Wie stark ist die Konkurrenz?

d) Schaffe Klarheit mit einer Fischgräten-Struktur für deine Seitenmenüs

Hast du die passenden Keywords gewählt, verschaff dir einen Überblick per Fischgräten-Struktur, zum Beispiel so wie hier:

Wie du siehst, empfehle ich, Keywords für Startseite und Kategorien festzulegen. Unter „Kategorie 1“ gibt es z. B. vier Unterseiten, die je auf ein Keyword optimiert werden. Das gilt auch für „Kategorie 2“, „Kategorie 3“ usw.

2) Erstelle SEO-freundliche URLs

Sobald die wichtigsten Suchbegriffe feststehen, legst du die Menü-Seiten an. Achte auf eine URL mit Keyword – so erkennen Nutzer und Suchmaschine sofort das Thema.

Halte URLs kurz und präzise! Untersuchungen zeigen: Kurze URLs schneiden in Suchmaschinen besser ab, vermutlich weil sie nutzerfreundlicher sind. Google liebt zufriedene User und kurze Adressen sind leichter zu verstehen als lange Schachtel-URLs.

So sieht eine kurze, verständliche URL aus:

3) Nutzererlebnis ist auch für SEO essenziell!

Hier kennst du dich als Webdesigner aus: Benutzerfreundlichkeit ist das A und O. Auch für Google kommt es darauf an:

Google misst Absprungrate und Sitzungsdauer. Die Absprungrate zeigt, wie viele Besuchende nur eine Seite anklicken. Ist deine Seite langsam, unübersichtlich oder abschreckend, steigt sie – das merkt Google. Für Google ist Zufriedenheit das Ziel. Wer schnell abspringt, ist oft nicht zufrieden. Wer lange bleibt, verbessert dein Ranking!

Diese Werte kannst du via Google Analytics messen.

4) Bildgröße und Ladezeit

Verwende keine größeren Bilder als nötig. So freut sich Google – und die Seite lädt schneller.

Generell gilt: JPG statt PNG. PNG ist meist größer – nur nutzen, wenn exzellente Qualität gebraucht wird und Ladezeit weniger wichtig ist.

Nach dem Speichern: Bilder extra komprimieren, etwa mit Kraken.io.

Mehr Infos findest du im Blogbeitrag meines Kollegen zur Bildoptimierung für Suchmaschinen.

5) Mobilefreundliche Website

Über die Hälfte aller Suchanfragen sind mittlerweile mobil. Google denkt Mobile First und bewertet die mobile Version zuerst. Das beeinflusst dein Ranking auf Mobilgeräten und Desktops. Gutes Mobile Design ist unverzichtbar.

Egal ob Smartphone oder Tablet – die Seite muss flexibel und responsiv sein. Responsive Design ist Pflicht!

Nutze eventuell AMP (Accelerated Mobile Pages) für passende Seiten. Sie laden direkt in den Suchergebnissen, und Nutzer sehen Inhalte sofort. AMP erkennst du an einem kleinen Blitz-Icon. Immer mehr Leute klicken gezielt auf solche schnellen Seiten. Das erhöht die Klickrate (CTR) und hilft dem Ranking.

6) Call-to-Action (CTA)

Mit starken Handlungsaufforderungen am richtigen Platz steigerst du deine Conversion. Formulare für Kontakt oder Newsletter müssen erreichbar sein. Praktisch: Slide-in-Boxen beim Scrollen oder Popups beim Verlassen.

Bei Shops: Achte auf auffällige Farben für „Kaufen“- oder „Warenkorb“-Buttons. Sie müssen ins Auge springen. Nutze Farbakzente!

Lass um CTAs bewusst viel „White Space“ – desto deutlicher heben sie sich ab.

7) H-Tags und Titel

Nur fett reicht nicht – Überschriften brauchen das richtige Tag wie <h1>, <h2>, …

Pro Landingpage kommt nur eine H1 zum Einsatz – für besten SEO-Effekt. H2-Überschriften kannst du beliebig passend verwenden.

Die H1 sollte unbedingt das Hauptkeyword enthalten, nach dem die Seite gefunden werden soll – am besten laut deiner Recherche.

Auch im Title-Tag muss das Keyword stehen – je weiter vorne, desto besser. Aber: Es soll trotzdem attraktiv und relevant für die Zielgruppe klingen, damit die richtigen Nutzer deine Seite wählen!

Pssst! Extra-Tipp:

Installiere ein SSL-Zertifikat für deine Website! Welche SEO-Vorteile das bringt, erfährst du im Blogbeitrag meines Kollegen: Was ist ein SSL-Zertifikat?.

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