WeMarket erzielt Rekordergebnis und investiert in die Zukunft
WeMarket schließt 2024 mit dem höchsten Bruttogewinn seiner Geschichte und einem Jahresergebnis von 3,1 Millionen ab.
Entdecke, was Position 1 bei Google bedeutet: Mehr Sichtbarkeit, Traffic, Conversions – hole dir den Vorsprung vor deinen Mitbewerbern.

Jede Minute werden auf Google 3.800.000 Suchanfragen gestellt! Im Jahr entspricht das 1.997.280.000.000 Anfragen! Weltweit kannst du mit einem Top-Ranking also ein riesiges Publikum erreichen – sogar für Nischen-Keywords.
Im folgenden Beitrag zeige ich dir, wie du den Wert eines Platz-1-Rankings für ein bestimmtes Keyword berechnest. So triffst du fundierte Entscheidungen für deine SEO-Strategie.
Inhalt dieser Anleitung:
Mit eigenen Daten kannst du deine Maßnahmen gezielter optimieren – vor allem, wenn diese auf dein Unternehmen oder deine Zielgruppe zugeschnitten sind. Mit etwas technischem Verständnis erstellst du einfach eigene Berechnungen, z.B. wie sich deine Click-Through-Rate (CTR) bei besseren Google-Positionen verändert oder wie viele Bestellungen du mit Platz 1 erwarten kannst. Falls du CTR noch nicht kennst: Das ist der Anteil der Nutzer, die tatsächlich auf dein Suchergebnis klicken.
Die klassische Keyword-Analyse, die nur auf allgemeinen Suchvolumendaten basiert, ist veraltet. Nutze stattdessen deine eigenen Unternehmensdaten, um gezielt in die wirklich wertvollen Keywords zu investieren.
Entscheidend ist – klar – deine eigene Datengrundlage! Damit berechnest du unter anderem die Click-Through-Rate (CTR) und erwartbare Bestellungen. Wer mit eigenen Zahlen rechnet, bekommt genauere Werte als mit pauschalen Richtwerten.
Weiter unten findest du Formeln und Möglichkeiten zur Visualisierung.
Wir bei WeMarket nutzen Power BI – ein führendes Analyse-Tool, um große Datenmengen aufzubereiten und zu visualisieren. Viele Quellen lassen sich verknüpfen; früher lief das oft über Excel. Power BI ist praktisch „Excel auf Steroiden“ – schneller, leistungsfähiger, vielseitiger.
Die Berechnung des Keyword-Werts ist keine exakte Wissenschaft, viele Faktoren beeinflussen das Ergebnis. Dieser Blogbeitrag soll dich anregen, mit echten Daten zu arbeiten – und Power BI auszuprobieren.
Für die Berechnung deiner CTR brauchst du nur Daten aus der Google Search Console. So passt dein Wert genau zu deinem Geschäft.
Mindestens 3 Monate Daten sind sinnvoll – je mehr, desto besser!
1. Lade deine Daten aus der Search Console herunter und importiere sie in dein Analyse-Tool – zum Beispiel Power BI.

2. Bereinige nun den Datensatz.

3. Achte darauf, dass die Position als ganze Zahl aufgeführt ist, damit du die durchschnittliche CTR pro Ranking-Position auswerten kannst.

4. Berechne nun deine eigene aussagekräftige CTR – nicht die bereits gemittelte aus der Search Console. Die Formel ist:
SUMME(CLICKS)/SUMME(IMPRESSIONS)
In Power BI sieht das so aus:

5. Visualisiere im Anschluss deine CTR-Kurve, zum Beispiel mit einem Streudiagramm.

6. Trage jetzt die Positionen auf der X-Achse und die neue CTR auf der Y-Achse ein. Wichtig: Die Positionen dürfen nicht aufsummiert werden – das stellst du im Tool ein.
Das Resultat? Deine individuelle CTR-Kurve.

Tipp: Schließe Markensuchen aus deiner Kurve aus, damit du unverfälschte Zahlen erhältst.
Jetzt kennst du den durchschnittlichen CTR-Wert für ein Top-1-Ranking und kannst den Wert für deine Keywords berechnen. Wichtig: Viele Faktoren können das Ergebnis beeinflussen – etwa ein Website-Relaunch oder große Änderungen im betrachteten Zeitraum. Die Analyse dient als Startpunkt – mit gesundem Menschenverstand triffst du die besten Einschätzungen.
Das kommt darauf an, was für dich eine Conversion ist. Die wichtigste Conversionart (Bestellung, Lead usw.) festzulegen, ist Voraussetzung für die weiteren Schritte. Im Beispiel nehmen wir Bestellungen.
Die Formel für eine neue Spalte zur Schätzung potenzieller Orders bei Position 1 lautet:
([Impressions]*[CTR als #1]-[Clicks])*Conversion-Rate
Im zufälligen Beispiel: CTR für Platz 1 = 16,21 %, Conversion-Rate = 2,35 %.

Stelle dir eine Tabelle mit der geschätzten Bestellanzahl pro Keyword zusammen.

So siehst du, wie viele deiner Keywords auf Top-Positionen konvertieren könnten. Multipliziere nun die Bestellmenge mit dem durchschnittlichen Bestellwert, um herauszufinden, wie viel Platz 1 in Euro (oder DKK) wert ist.
Hinweis: Das ist eine eher konservative Schätzung und abhängig von vielen Faktoren. Der tatsächliche Wert kann deutlich höher sein! Die Datenbasis reicht als Orientierung aus.
Angenommen, du betreibst einen Online-Shop für Bodenbeläge und willst wissen, ob sich SEO für dich lohnt – und wie du dein Budget optimal einsetzt. Normalerweise achtest du auf das Suchvolumen – zum Beispiel Laminatboden mit ca. 5.400 Anfragen/Monat. Doch wie groß ist das Umsatzpotenzial, wenn du für dieses Keyword auf Platz 1 stehst?
Wenn du die Anleitung befolgst, erstellst du zuerst deine eigene CTR-Kurve. Angenommen, der Durchschnittswert liegt bei 26,67 %. Eine Top-Position für das Keyword ‘Laminatboden’ bedeutet dann, dass ca. 26,67 % der monatlichen Suchanfragen (5.400) auf deine Website klicken. Das ergibt ca. 1.440 Besucher im Monat – zusätzlich rankt deine Landingpage oft auch für verschiedene Longtail-Keywords.
Im nächsten Schritt schätzt du, wie viele der 1.440 Besucher konvertieren und ergibt daraus den Mehrumsatz. Bei einer durchschnittlichen Conversion-Rate von 1,84 % würden das rund 27 Conversions sein. Multipliziere dies mit einem durchschnittlichen Bestellwert von 4.350 DKK, um das Umsatzpotenzial zu berechnen.
Das ergibt für unser Beispiel einen monatlichen Umsatz von 117.450 DKK auf Position 1 für das Keyword ‘Laminatboden’. Jetzt bist du an der Reihe: Prüfe mit dem Taschenrechner, ob die Konzentration auf dieses Keyword für dich Sinn macht.
Das war eine kurze Anleitung, wie du den konkreten Wert für dein Unternehmen auf Platz 1 berechnest. Du hast noch offene Fragen zu diesem Thema? Dann schreib uns gerne an hej@wemarket-digital.at oder ruf uns unter 70 44 48 25 an.
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