Du kannst ein Puzzle nicht fertigstellen, wenn Teile fehlen. Oder doch – aber du erkennst dann nicht, was das Bild zeigen soll. Genau so fühlt es sich an, die digitale Customer Journey nur mit Google Analytics abzubilden.
Mit Meta (früher Facebook) Analytics gibt es zum Glück eine echte Alternative. Das Puzzle ist zwar noch nicht komplett, aber wir kommen näher.
Mit Meta (früher Facebook) Analytics kannst du deine Kund:innen anhand von Personen statt nur mittels Cookies nachverfolgen – ein klarer Fortschritt.
In diesem Blogpost erkläre ich, was das im Alltag bedeutet. Außerdem zeige ich, wie du mit Meta (früher Facebook) Analytics spannende Einblicke in dein Publikum erhältst.
So sieht das Interface in Meta (früher Facebook) Analytics aus:

Meta Analytics
Meta (früher Facebook) Analytics ist ein Tool, das Daten aus Apps, Pixeln, Facebook-Seiten, bezahlten Kanälen und Offline-Listen sammelt. Meta (früher Facebook) verfügt wahrscheinlich über mehr Nutzerdaten als jede andere Plattform weltweit. Aber wichtig: Das Tool ersetzt Google Analytics nicht vollständig, sondern ergänzt es.
Cookie-basierte Messung
Der größte Unterschied zwischen Google Analytics und Meta (früher Facebook) Analytics liegt in der Art der Datenerfassung. Google überwacht das Nutzerverhalten deiner Website per Cookies – kleine Textdateien auf deinem Gerät.
Das bedeutet: Besuchst du wemarket-digital.at am Smartphone, setzt die Seite ein Cookie auf diesem Gerät. Öffnest du später das Kontaktformular auf wemarket-digital.at am Tablet oder PC, speichern diese Geräte jeweils ein eigenes Cookie.
Google kann diese Geräte nicht kombinieren. Anders gesagt: Google erkennt nicht, dass Smartphone, PC und Tablet dir gehören. Im Tracking erscheinen sie als verschiedene Sitzungen, nicht als zusammenhängende Journey. Das verfälscht das Datenbild.
Personenbasierte Messung
Hier liegt die Stärke von Meta (früher Facebook) Analytics. Meta kann Nutzer:innen weitgehend geräteübergreifend betrachten. Die Erfassung läuft über offene Facebook-Profile. Oft bist du auf Smartphone, Tablet und PC bei Facebook eingeloggt – so sieht Meta (früher Facebook), dass alle Besuche auf wemarket-digital.at von dir stammen. Das bringt eine deutlich zuverlässigere Datenbasis.
Betreibst du einen Webshop mit Facebook Pixel, kannst du Umsatz pro Person statt pro Gerät messen.
Customer Lifetime Value (CLV)
Da Meta (früher Facebook) nicht auf Cookies begrenzt ist, zeigt Meta Analytics deinen Customer Lifetime Value viel deutlicher. Die Beziehung beginnt mit dem ersten Kauf. Mit den Meta-Daten prognostizierst du den Wert deiner Kund:innen langfristig – etwa: Wie viel Umsatz macht eine Person in Woche 0, dann nach 8 oder 9 Wochen, oder nach 6 Monaten?
Die Übersicht zum Customer Lifetime Value findest du im linken Menü – wie das folgende Bild zeigt:

Meta (früher Facebook) Analytics ist außerdem praktisch, weil du nicht nur das Nutzerverhalten auf deiner Website analysierst.
Mit Meta Analytics erstellst du Funnels, die verschiedene Ereignisse tracken – z. B. bis zum Kauf oder nach dem Absenden eines Kontaktformulars. Das geht auch mit Google Analytics – ABER: Meta weiß, wie viele Nutzer:innen sich schon mit einem Facebook-Post befasst haben, bevor sie die Website besuchen. Das eröffnet neue Analyse-Perspektiven.
So erkennst du, welche Facebook-Marketing-Maßnahmen wirklich wirken – und kannst gezielt gegensteuern.

Den Funnel in Meta (früher Facebook) Analytics richtest du über das Menü links ein, siehe Bild oben. Mit „Trichter erstellen“ legst du die gewünschten Schritte fest, die Meta trackt.
Meta Attribution
Attribution bleibt eine Herausforderung – welchem Kanal solltest du den Conversion-Erfolg zuschreiben? Meta, Google oder etwas anderes? Das bleibt schwierig, aber Meta Analytics macht es einfacher.
Du kannst jetzt sämtliche Plattformen (z. B. Bing, Yahoo, Google) an Meta Analytics anbinden und so die Conversion Journey ganzheitlicher abbilden. Du findest das Feature bei Meta Attribution:

Weitere Möglichkeiten entdecken
Meta (früher Facebook) Analytics bietet viele weitere nützliche Funktionen. Es sind zu viele, um sie alle hier zu zeigen – stöbere deshalb im Business Manager und entdecke deine Daten. Viele Kennzahlen kennst du schon, wenn du mit Meta gearbeitet hast.
Verlierst du im Meta Business Manager leicht den Überblick? Lies unbedingt Jannicks Blogartikel dazu für hilfreiche Insights hier.
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